Eine Geschichte und ab ins Bett: 7 gute Gründe, eurem Kind Geschichten vorzulesen

Der Tag ist vorbei, die Zähne sind geputzt, euer Kind ist im Schlafanzug. Es ist Zeit für die Geschichte, die man erzählt, bevor man sich Gute Nacht sagt. Schon von frühestem Alter an ist dieses Ritual für alle Familienmitglieder wohltuend. Wir erklären euch, warum!
Une histoire et au lit : 7 bonnes raisons de lire des histoires à votre enfant

1. Ein beruhigendes Ritual

Für manche Kinder ist die Nacht ein beängstigender Übergang. Papa und Mama für die Nacht zu verlassen, die wachsenden Schatten zu sehen, die das Haus und das Zimmer verändern, die Eltern, die weniger verfügbar sind, um auf ihre Bedürfnisse einzugehen… Um sich zu beruhigen, brauchen Kinder Orientierung und einen Kreislauf aus Gewohnheiten wie das Abendritual – zu dem die Geschichte gehört!

2. Ein kuscheliger Moment

Das Abendritual alias „Tunnel der Unendlichkeit" – das kennt ihr. Und das Licht am Ende des Tunnels (oder soll ich sagen: des Tages?) ist die Gutenachtgeschichte. Ein einzigartiger Moment, in dem man alles Notwendige erledigt hat. Schnell nach der Krippe oder Schule nach Hause, Abendessen, Bad, Schlafanzug, Zähneputzen… Das Vorlesen ist ein reines Vergnügen. Man nimmt sich endlich die Zeit zuzuhören, eine neue Welt zu entdecken, die Lieblingsgeschichte zum zigsten Mal zu lesen, die Stille zwischen den Seiten zu genießen. Kurz gesagt: euer Eltern-Kind-Moment, in dem das „Beeil dich, mach dies und das" keinen Platz mehr hat.

3. Geschichten für gesundes Aufwachsen

Als Eltern hat man nicht immer die Antworten. Das Kätzchen hat Angst vor dem Dunkeln? Die Freundin hat es in der Krippe geärgert? Er mag Rosa, obwohl seine Freunde sagen, das sei uncool? Freut euch: Für jedes Problem gibt es ein Buch! Das ist fast wie Zauberei – schnell und praktisch. Stöbert in der Stadtbibliothek oder der Buchhandlung um die Ecke nach einem Buch zum aktuellen Thema. Lest es vor, lasst euer Kind sich mit den Charakteren der Geschichte identifizieren, und eröffnet dann die Diskussion. Im Nest seines Betts wird es euch sicher etwas anvertrauen wollen und dank seiner Gutenachtgeschichte eine Moral daraus ziehen.

4. Fantasie und Allgemeinwissen entwickeln

Wir haben dieses Argument nicht an erster Stelle gesetzt, weil es uns so selbstverständlich erscheint. Beim Lesen taucht man in eine neue Welt ein, ob real oder nicht. Kinder entdecken neue Charaktere, bunte Welten und Illustrationen, die ihre Fantasie und ihr Wissen bereichern.

5. Die Sprachentwicklung fördern

Ein weiterer Bonus: Euer Kind entdeckt die Schriftsprache und erweitert seinen Wortschatz. Es lernt Zeitformen, Synonyme, neue Wörter und viele weitere Ausdrucksmittel kennen. Zögert nicht, die Lektüre zu unterbrechen, um noch unbekannte Begriffe zu erklären.

6. Tschüss, Bildschirme

Sprechen wir kurz über Zahlen (das klingt seriöser). Laut WHO sollte ein Baby bis zum Alter von drei Monaten zwischen 14 und 17 Stunden pro Tag schlafen. Mit 3 Jahren braucht es zwischen 10 und 13 Stunden Schlaf. Keine Sorge, das ist ein Durchschnittswert, kein Gesetz – alle Kinder sind verschieden. Während des Schlafs verarbeitet das Gehirn des Kindes die im Laufe des Tages gelernten Informationen. Das Problem mit Bildschirmen ist, dass sie den biologischen Rhythmus stören. Das berühmte blaue Licht der Bildschirme hält wach, während ein Buch beruhigt und auf den Schlaf vorbereitet. CQFD. PS: Gilt auch für Erwachsene!

7. Die Erinnerungsfabrik

Erinnert ihr euch an geliebte Geschichten, die ihr als Kind gelesen oder gehört habt? Manchmal gibt es ein Kindheitsbuch, das uns ein Leben lang begleitet. Das Vorlesen ist ein schönes Geschenk an unsere Kinder für später – eine kleine Madeleine de Proust, die nach Abendkuscheln, gedämpftem Licht und der Weichheit der Laken duftet.

Die Entscheidung ist gefallen: Die Gute-Nacht-Geschichte wird Teil eurer Rituale – aber ihr habt noch ein paar Fragen…

Ab welchem Alter kann man Gutenachtgeschichten vorlesen?

Kinderpsychiater sind sich einig, dass man schon vor der Sprachentwicklung vorlesen kann. Fragt euren Buchhändler oder Bibliothekar um Rat – es gibt Bücher für die Kleinsten wie Bildwörterbücher oder Kontrastbücher, zum Beispiel von Tana Hoban. Was die Rituale betrifft: Sie sollten so früh wie möglich eingeführt werden.

Was, wenn ich keine Lust habe, Geschichten vorzulesen?

Wenn ihr die Möglichkeit habt, an euren Partner, einen älteren Bruder oder eine ältere Schwester abzugeben, dann tut es. Alleinerziehend? Kein schlechtes Gewissen – lasst das Kind ein Buch, das es bereits kennt, alleine wie ein Großes lesen. Manche Bücher gibt es auch als Hörbücher, und warum nicht eine Hörspielbox ausprobieren? Unsere Favoriten: Die Fabrique à histoire von Lunii, die Märchenerzählerin Merlin, die Tonibox.

Unser Buch: Charlie, l'envol

Wir nutzen die Gelegenheit, euch von unserer Geschichte zu erzählen, die bisher geheim gehalten wurde… Anlässlich unseres 10-jährigen Jubiläums hat Mathilde Toulot, die Frau unseres Gründers Thomas Lépine, mit dem Illustrator Paddy Donnelly zusammengearbeitet, um eine bewegende Geschichte über die Freiheit zu schaffen. Als Bonus enthüllen wir euch die Hintergründe unserer Marke…

Um euer Buch Charlie, l'envol, zu erhalten, gibt es 3 Möglichkeiten:

  • Einen Einkauf von mind. 250 € in unserem Online-Shop tätigen,
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Viel Spaß beim Lesen,

Das Charlie-Team